Lesungen

Buchvorstellung "Brennende Wahrheit" in Radolfzell

 Am 23. April 2017 fand im Rahmen der Literaturtage in Radolfzell die Vorstellung des Romans "Brennende Wahrheit" statt. Das Ambiente in der Stadtbibliothek war wunderbar, weil dort noch die Fotoausstellung von Klaus Küster zu sehen war, die sehr gut zum Romanthema passte.

Eine besondere Freude war mir, dass Bruno Epple dabei war.

Lesung auf der Buchmesse Leipzig

An einem so grusligen Ort habe ich noch nicht oft gelesen! Im Rahmen des Programms "Leipzig liest" fand am 12. März 2015 auf dem Südfriedhof Leipzig in einer Aussegnungshalle der Leseevent "Lange Nacht des Kurzen Krimis" statt. Der Verlag Buchvolk hatte einige seiner Autoren zu dieser Lesung eingeladen. Schon der Anmarsch über den dämmrigen Friedhof und durch die Säulengänge war etwas unheimlich, aber der Rückmarsch zur Bushaltestelle über den nächtlichen Friedhof mit den vielen Grablichtern war regelrecht schauerlich. Ich habe aus der Anthologie "Diagnose Mord" meinen Kurzkrimi "Die Domino-Leiche" gelesen.


Lesung im Humpisquartier in Ravensburg

Bei der "Langen Nacht der Museen" fand im Innenhof des historischen Humpisquartiers eine nächtliche Lesung aus "In nomine diaboli" statt.

Lesung in Grünkraut

Am Samstag, 1. Februar 2014 las Helene Wiedergrün um 20 Uhr in der Bücherei Sankt Gallus im Rathaus von Grünkraut.

Lesung aus "In nomine diaboli" am 24. Januar in Engen

Am 24. Januar lasen Monika Küble und Henry Gerlach um 20 Uhr in der Stadtbibliothek in Engen aus ihrem Konzilsroman In Nomine Diaboli. Die Lesung dauerte bis 22.30 Uhr.

Lesung auf der Meersburg am 18. Januar 2014

Am 18. Januar 2014 las Monika Küble auf der Meersburg aus "In nomine diaboli".
 

 

Lesung der Mörderischen Schwestern am 14. November

Gutenacht-Geschichten

Am 3. September um 19 Uhr liest Monika Küble, alias Helene Wiedergrün, im Rahmen der Gutenacht-Geschichten den XXXIII Gesang des Inferno aus der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri.

Helene Wiedergrün: Blutmadonna

Zur Lesung am Münsterturm, Südkurier 30.04.2013 von Oliver Richter


Mord am Münsterturm
Helene Wiedergrün las über den Dächer von Konstanz aus ihrem neuen Krimi „Blutmadonna“. Er spielt – wie alle ihre Romane – in Oberschwaben.

„Dass ich mein neues Buch an so einem atemberaubenden Ort vorstellen würde, hätte ich nicht gedacht“, zeigte sich die Autorin gleich zu Beginn der Lesung überrascht. Denn unter wolkenlosem Himmel und bei angenehm milder Temperatur begrüßte sie ihr Publikum auf der Dachterrasse der Bibliothek des Konstanzer Kulturzentrums. Zu ihrer Rechten erhob sich der Münsterturm, auf den sich das Dämmerlicht der Abendsonne richtete. Hinter ihrem Rücken ragte die Spitze der Stephanskirche über den Häusern empor. Vor ihr versammelten sich die etwa 30 Zuhörer, die ihre Stühle in einem Halbkreis um die Autorin positionierten, und ebenfalls beeindruckt von diesem Anblick waren.

Doch es dauerte nicht lange, bis Helene Wiedergrün zu lesen begann und ihre Gäste in den Bann der Handlung zog. Konzentriert las sie aus den sorgfältig ausgewählten Textstellen und animierte das Publikum, gemeinsam mit der Protagonistin, Apollonia Katzenmaier, den Fall um eine skelettierte Leiche zu lösen. Plötzlich verwandelten sich die Dächer der Konstanzer Altstadt in einen schaurigen Ort; und auch der laut schallende Glockenschlag des Münsters versetzte das Publikum in die Handlung des Kriminalromans. Dabei stellte die Krimiautorin eindrucksvoll zur Schau, dass sie nicht nur das Schreiben, sondern auch die Kunst des Lesens beherrscht. Denn sie trug so vor, als müsse sie selbst das Rätsel um den Mord aufklären, als müsse sie selbst herausfinden, wer diese Person war und warum sie das Opfer eines Attentats wurde. Seite für Seite kam sie der Lösung des Rätsels näher, Schritt für Schritt kam Apollonia dem Mörder auf die Schliche, bis sie schließlich Kontakt zu einem sehr verdächtigen Mann hatte.

Wie die Geschichte um die unbekannte Leiche endet, ließ Wiedergrün zwar offen, aber das könne der Leser gern selbst herausfinden, fügte sie schmunzelnd hinzu.

Auch in „Blutmadonna“, ihrem dritten Buch um Apollonia, ließ Monika Küble, die den Namen Helene Wiedergrün als Pseudonym verwendet, die Handlung in Oberschwaben spielen, ihrer früheren Heimat. Dafür gebe es einfache Erklärungen, sagte die Autorin, die seit 1990 in Konstanz lebt. „Man kann sich dann einfach besser in die Handlung hineinversetzen, und man freut sich, wenn man Handlungsorte wiedererkennt“, berichtete sie. Außerdem biete diese Gegend eine gute Grundlage für ein Buch, da dort viele mysteriöse Geschichten über die Waldstücke der Region erzählt würden, führte sie weiter aus. Einzig das Dorf Baselreute, wo die Leiche im Buch gefunden wurde, sei ausgedacht.

Als Schlusswort, als die Sonne hinter den Häusern verschwand, stellte die Autorin ein nächstes Projekt in Aussicht: „Ich kann mir gut vorstellen, ein Buch zu schreiben, in dem Apollonia in der Zeit des Konstanzer Konzils Verbrechern auf die Spur kommt“.

Literatur in der Villa "Blutmadonna" Autorinnenlesung